Stelle die Zehen hüftbreit, Hände aufs Brustbein, atme seitlich in die Rippen, ausatmen doppelt so lange, Schultern sinken. Füge Flankenöffnungen hinzu: Eine Hand hoch, andere seitlich, lass Atem Platz schaffen. Wechsle Seiten in ruhigem Rhythmus. Danach stehe in weicher Berghaltung, zähle zehn langsame Atemzüge. Diese Abfolge stärkt den Vagusnerv und kommuniziert Sicherheit. Teile, ob Träume tiefer wurden, wenn du vor dem Zubettgehen so atmest, und welche Musiklautstärke dich nicht ablenkt.
Setze Fersen unter die Hüfte, beuge Knie leicht, kippe Becken über die Oberschenkel in eine halbe Vorbeuge an der Wand, Hände aufgestützt. Strecke nur so weit, dass der Rücken atmen kann. Auf Ausatmung verlängere Waden und Oberschenkelrückseiten, ohne Ruck. Hebe dich Wirbel für Wirbel, wiederhole. Spüre, wie Kreuzbein warm wird, Nacken lächelt. Kommentiere, welche Kniebeugung dir den besten Rückengewinn bringt und ob Socken oder barfuß mehr Halt sichern.
Stehe aufrecht, bringe eine Hand an die gegenüberliegende Wand, atme ein, verlängere, atme aus, drehe aus der Brustwirbelsäule, Becken neutral. Halte zwei bis drei Atemzüge, wechsle sanft. Danach umarme dich, atme zwischen die Schulterblätter, löse Restspannung. Diese Drehungen sind schlafzimmertauglich, verbessern Verdauungskomfort und beruhigen Gedanken. Berichte, ob du danach weniger an unerledigte To-dos denkst und welche Wanddistanz deinen Atem am freiesten lässt.